Dieter Lattmann: Vita, Werke, Links

Dieter Lattmann

V I T A 

1926 Geboren am 15. Februar in Potsdam
1943–1945 Reichsarbeitsdienst; Flakhelfer; Kriegsdienst bei der Marine, kurze englische Gefangenschaft
1946–1960 Ausbildung zum Verlagsbuchhändler, anschließend Tätigkeit in verschiedenen Verlagen, u. a. als Vertreter und Hersteller, zuletzt Leiter der Presseabteilung im Piper Verlag, München
Ab 1960 freier Schriftsteller und Mitarbeiter in Funk und Fernsehen
1962–1963 Siebenmonatige Weltreise
1968 Mitbegründer der Bundesvereinigung deutscher Schriftstellerverbände, die ein Jahr später übergeht in den Verband deutscher Schriftsteller (VS)
1969–1974 Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller
1969 Eintritt in die SPD
1972–1980 Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Allgäu; im Bundestag zahlreiche bildungs- und kulturpolitische Aktivitäten, u. a. kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
1977–1985 Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts
Ab 1980 wieder freier Schriftsteller
1981 Gründung der Künstlersozialkasse, die wesentlich auf Dieter Lattmanns Initiative zurückgeht
1980–2000 Aktive Teilnahme in der Friedensbewegung, u. a. Mit-Initiator des Krefelder Appells »Keine Atomwaffen in Europa«, Teilnahme an internationalen Friedenskongressen
1997 Mit-Initiator der Erfurter Erklärung »Bis hierher und nicht weiter – Verantwortung für die soziale Gerechtigkeit«
1996 im Zuge der Recherchen zu seinem Buch Fernwanderweg mehrere Wochen lang Hospitant in einer Drogen-Entzugsklinik und in einer Langzeit-Therapieklinik für Suchtkranke
Seit 1998 Vorträge und Lesungen in Schulen und vor Eltern zum Thema Sucht
2005 Mitunterzeichner des Potsdamer Manifests.


V E R Ö F F E N T L I C H U N G E N   ( A U S W A H L ) 

Ein Mann mit Familie, 1962.
Schachpartie, 1968.
Die Einsamkeit des Politikers, 1977.
Die lieblose Republik, 1981.
Die Brüder, 1985.
Kennen Sie Brecht? Stationen seines Lebens, 1988.
Deutsch-deutsche Brennpunkte. Ein Schriftsteller in der Politik, 1990.
Die verwerfliche Alte. Eine Geschichte aus unserer Zeit, 1991.
Jonas vor Potsdam, 1995.
Fernwanderweg, 2003.
Einigkeit der Einzelgänger. Mein Leben mit Literatur und Politik, 2006.
Mitarbeit bei rund 120 Anthologien
Hörspiele, Funkerzählungen und Fernsehfilme


E I N I G E   L I N K S 

... zu Leben und Werk von Dieter Lattmann:


H Ö R F U N K - I N T E R V I E W 

Ich kann Politik und Literatur nicht trennen, Interview vom November 2004 in WDR 5. Nachzulesen ist es auf der Website der Neuen Rheinischen Zeitung.


V S      V E R B A N D   D E U T S C H E R   S C H R I F T S T E L L E R 

Der Verband deutscher Schriftsteller ist heute eine Unterorganisation der Gewerkschaft Verdi. Ein kurzer Abriss der Geschichte des VS findet sich hier.


K Ü N S T L E R S O Z I A L K A S S E 

Dieter Lattmann war Haupt-Initiator der Künstlersozialkasse, die seit 1981 für die soziale Absicherung von selbständigen Künstlern in den Bereichen Musik, Wort, bildende und darstellende Kunst sorgt. Die Geschichte der Künstlersozialkasse wird hier kurz dargestellt.


F R I E D E N S B E W E G U N G 

Der Krefelder Appell von 1981 richtete sich gegen den NATO-Doppelbeschluss zur "Nachrüstung" vom Vorjahr. Ein Schlaglicht auf die damaligen Aktivitäten der Friedensbewegung wirft diese Website.


E R F U R T E R   E R K L Ä R U N G 

"Bis hierher und nicht weiter – Verantwortung für die soziale Demokratie" war der Untertitel der Erfurter Erklärung von 1997.


P O T S D A M E R   M A N I F E S T 

Im Oktober 2005 wurden in Berlin das Potsdamer Manifest "Wir müssen lernen, auf neue Weise zu denken" und die Potsdamer Denkschrift der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie wurden von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland unterzeichnet.


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